Jedes Jahr wenn die Tage wieder länger werden und die Nächte kürzer, rückt die Heuernte an. Es ist immer ein riesen Spektakel für unsere Gäste, denn sie dürfen gerne auch selber mithelfen und die Action hautnah erleben.

 

Zum Ernten brauchten wir mindestens 3 Tage schönes Wetter, damit das Heu auch wirklich trocken wird. Es war oft sehr stressig, denn im alten Stall hatten wir noch keine Heubelüftung und viel weniger Platz. Meist war es eine Herausforderung, immer ein gutes Futter für unsere Tiere, in die Scheune (im Dialekt ,,Zimmabruckn‘‘) zu bringen.

 

Beim Bau des neuen Stalls haben wir es uns ein wenig leichter gemacht. Mit unserer neuen Heubelüftung können wir schon

mit 12 Sonnenstunden optimales Heu machen. Es wurde auch ein neuer Heukran eingebaut. Dieser dient für die Beschickung der Heubelüftungsbox.

 

Zu unseren speziellen Berglandmaschinen gehören Muli, Metrac und Handmäher. Diese sind sehr hangtauglich und wendig. Bei der Ernte fährt mein Papa Toni meist mit dem Metrac. Mein Onkel Gottfried mit den Muli und ich Toni jun. oder mein Bruder Hannes mit dem Heukran.

Der Metrac dient zum mähen, zetten und schwaden. Der Muli zum aufnehmen des Heus oder zum Düngen. Der Handmäher kann nur zum Mähen in extremen Hanglagen verwendet werden. Diese Hänge müssen dann mit dem Rechen händisch hinunter geheut werden. Ohne diese Maschinen würde es in der heutigen Zeit nicht mehr gehen, es wäre zu viel Arbeit alles mit der Hand zu rechen.

 

Es helfen auch meine Mama Karin und meine große Schwester Carina sowie mein kleiner Bruder Markus mit. Da merkt man unseren guten Familienzusammenhalt!

 

Gerne kannst auch du bei der Heuernte mithelfen. Das wird sicher ein riesen Spaß!